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Schlaganfall
Durchblutungsstörungen im Gehirn und Schlaganfall
Eine Durchblutungsstörung im Gehirn kann zu einer schleichenden Verschlechterung mentaler Funktionen führen. Symptome wie Schwindel und Vergesslichkeit können auftreten.
Wodurch kommt es zum Schlaganfall?
Ursache eines Schlaganfalls kann ein Gefäßverschluss (z. B. durch eine Embolie) oder eine Blutung aufgrund eines beschädigten Gefäßes sein. Durch die verschlechterte oder völlig unterbrochene Blutversorgung, bei einer Blutung auch durch den Druck auf die Nerven in der Umgebung kommt es zu Nervenzellschäden. Etwa 3 Minuten nach einem Gefäßverschluss beginnen die Gehirnzellen im nicht mehr versorgten Gebiet abzusterben.
Die Zeichen eines Schlaganfalls
Es kommt zu Schwindel, Lähmungen, Kribbeln und Taubheitsgefühlen oder zu Sprach- und Sehstörungen, je nachdem, welcher Bereich des Gehirns betroffen ist. Besonders bei einseitigen Lähmungen der Arme oder Beine oder der Gesichtsmuskulatur (ein Mundwinkel hängt herab), besteht der Verdacht auf einen Schlaganfall. Weitere mögliche Zeichen sind Übelkeit und Erbrechen, plötzliche starke Kopfschmerzen, Desorientiertheit, Bewusstlosigkeit und der Verlust der Kontrolle über Blase und Darm.
Vorübergehende Durchblutungsstörungen des Gehirns, so genannte TIAs (transitorische ischämische Attacken) können Vorboten eines Schlaganfalls sein. Mögliche Zeichen sind häufige Kopfschmerzen, zeitweilige Seh- und Sprachstörungen, Stürze oder flüchtige Lähmungen.
Die Folgen eines Schlaganfalls
Um bleibende Schäden (Lähmungen, Seh- und Sprachstörungen etc.) möglichst gering zu halten, ist eine sofortige ärztliche Behandlung notwendig. Die Zeichen eines Schlaganfalls können sich im weiteren Verlauf wieder zurückbilden, häufig bleiben aber Beeinträchtigungen wie Lähmungen und Sprechstörungen zurück. In schweren Fällen kann ein Schlaganfall zum Tod führen.