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Bluthochdruck (Hypertonie) schädigt die Gefäße
Der durchschnittliche normale Blutdruck in den Arterien liegt für Erwachsene bei 120/80 mmHg. Von erhöhtem Blutdruck spricht man, wenn bei wiederholten Messungen immer ein Blutdruck von 140/90 mmHg oder mehr gemessen wird. Bei Diabetikern oder Nierenkranken sollten Blutdruckwerte mindestens unter 130/80 mmHg angestrebt werden.
In den meisten Fällen ist keine Ursache für den Bluthochdruck bekannt. In bis zu 20 % der Fälle liegt eine Nierenerkrankung zugrunde, in 1-2 % der Fälle eine andere Krankheit.
Ein hoher Blutdruck bereitet zunächst keine Beschwerden. Unbehandelt schädigt er auf Dauer die Innenseite der Gefäßwand. Was mit kleinen Defekten beginnt, endet nicht selten mit einer massiven Verengung oder einem Verschluss des Gefäßes.
Ein zu hoher Blutdruck muss häufig mit Medikamenten behandelt werden. Zusätzlich ist aber auch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten nötig. Dazu gehört, Gewicht abzunehmen, Stress abzubauen, den Kochsalzverbrauch einzuschränken und mit dem Rauchen aufzuhören.
Quelle:
Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL